Asylgottesdienstmit neuer Dekanin Dr. Weise in St. Johannis, Würzburg
ÖAK-Mitglieder als Flüchtlinge in der Kirche . . . Am 23. Oktober glaubten die Besucher des Gottesdienstes, plötzlich Flüchtlinge vor sich zu haben, die eben in Deutschland angekommen sind. Vorsichtig und ängstlich sprechen sie von ihrer Flucht:
Dekanin Dr. Weise predigte über das Boot, in dem wir mit ihnen und den Freunden Jesu sitzen, getrieben im Sturm der Maßlosigkeit individueller und globaler Erwartungen. Jesus geht daran nicht vorbei. Er steigt zu uns ins Boot.
18 Jahre im Ökumenischen AsylkreisFrau Henriette Schnabel und Frau Ingrid Warth verabschiedet
Feierlich nahmen Frau Schnabel (Mitte) und Frau Warth (rechts) im Okt. 2011 im Kreis des ÖAK Abschied. Seit 1992 setzten sie sich im damaligen "Ökumenischen Asyl-Kontaktkreis Dürrbachau" bei den TeeTreffs im Pfarrheim der Kuratie Hl. Geist und bis 2011 in der Küche der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber ein. Mit ihrem Ausscheiden geht eine Ära solidarischen und caritativen Einsatzes der Katholischen Kuratie Hl. Geist für Flüchtlinge in Würzburg zu ende. Mit großem Engagement, mutig und treu stellten sich beide der oft schweren Herausforderung, im Stadtteil Dürrbachau jenseits politischer Interessen und Statements den Flüchtlingen nahe und menschlich präsent zu sein. Im Kreis der Mitglieder des ÖAK mit dem Asylseelsorger der Diözese Würzburg Rainer Behr, dem evangelischen Pfarrer von St. Johannis III Hans-Christian Schmidt und dem Priester Dr. Klaus Beurle, gingen die Gedanken zurück an die Anfänge der Asylarbeit in der Kuratie Hl. Geist. Mit Hilfe vieler ÖAK`ler aus Margetshöchheim, Unterdürrbach und der evang. St. Johannis- und St. Stefans-Gemeinde wurde in den zurückliegenden Jahren viel Vorarbeit für die Verbesserung der Lebenssituation der Asylbewerber heute geleistet. Mit dem Ausscheiden der beiden Mitgieder geht die Ära des Engagements der Kuratie Hl. Geist für Flüchtlinge in ihrer Mitte zuende.
|