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I M P U L S E Gedenkgottesdienst für auf der Flucht Ertrunkene
Dieser Gottesdienst fand erstmals statt in
der Passionskirche in Berlin-Kreuzberg am
31. Mai 2007. Verantwortlich:
Ökumenische BAG Asyl
in der Kirche Rat Afrikanischer Christen in Berlin und
Brandenburg Ev. Kirchengemeinde Heiligkreuz-Passion Beauftragter für
Migration und Integration der EKBO
Asylkreuzweg
Zur Bewusstseinsbildung in der Gesellschaft gehört es auch, gerade in den
Pfarrgemeinden im Gebet mit den Ärmsten verbunden zu sein. Daher hat das
"Pfarrnetzwerk Asyl" einen Asylkreuzweg gestaltet.
Gestaltet wurde der Kreuzweg von Schülern des Bundesgymnasiums und
Bundesrealgymnasiums Wien-Schwechat. Die Betroffenheit unter den Schülern sei groß
gewesen, erklärt der Religionslehrer Martin Krenn. "Ich wollte keinen Mund
zeichnen, weil ich finde, dass Asylanten in Österreich keine Stimme haben.
Außerdem habe ich das Gesicht in eine Art 'Gefängnis' gesteckt, weil die
Behörden sie sehr unfair behandeln und Asylwerber kaum Freiheiten haben",
erklärt Janine Wagner aus der 6 a.
Ebenhausener Firmlinge gewinnen 1. Preis für Asylprojekt
Vinzenzpreis 2009 für soziale Manieren gegenüber Menschen am Rande
Fünf unterfränkische Firmgruppen bekamen am
Vinzenztag vom Diözesan-Caritasverband in der Don Bosco-Berufsschule den
Vinzenzpreis verliehen. Die mit insgesamt 5.000 Euro dortierten Preise bekamen
sie für ihr soziales Engagement für Menschen am Rande der Gesellschaft. Die
Urkunden übergaben Domkapitular Dietrich Seidel und Landtagspräsidentin Barbara
Stamm als Vorsitzende des Diözesan-Caritasverbandes vor über 160 Gästen.
Rechts die Firmgruppe aus Ebenhausen. Dahinter: Barbara Stamm MdL, Firmleiterin
Anja Erz-Holschuh, Asylseelsorger Rainer Behr, Domkapitular
Dietrich Seidel.
Das Projekt
Monatelang bereiten sich die Jungs und Mädchen einer Firmgruppe aus
Ebenhausen mit ihrer Leitung auf diesen Tag vor: die Begegnung mit Kindern und
Jugendlichen aus Familien von Asylbewerbern der Unterkunft in Würzburg. Das
kostet, - nicht nur Auseinandersetzung mit der so komplizierten Asyl- situation,
sondern einfach auch Geld für Geschenke, die mitgebracht werden sollen. Dazu
veranstalten die Jugendlichen einen Flohmarkt in Ebenhausen mit Informationen
über ihr Projekt. Gespannt kommt die Gruppe nach Würzburg. Schon
vor der Eingangskontrolle lernen sich die Jugendlichen kennen und machen sich
auf zum Fussballturnier am Sportplatz nahe der Kuratie Hl. Geist. Drei
Mannschaften treten an. Und die Ballkünstler aus dem Iran, aus Serbien und der
Türkei zeigen den Gästen aus Ebenhausen, wie elegant und phantasievoll Fussball
sein kann.
In der Unterkunft treffen sich anschließend alle wieder. Der leckere Kuchen
schmeckt nicht nur den Siegern. Über die Geschenke freuen sich alle. Doch trotz
allem Spass miteinander - jeder merkt, dass sich zwei Welten begegnen. So ganz
anders und fremd sind und bleiben sich die Jugendlichen in ihren Gruppen. Die
frankierten Briefe für die Jugendlichen, die weitere Kontakte über
Brieffreundschaften ermöglichen sollten, bleiben auf den Tischen liegen.
Jugendliche aus der GU schreiben nicht. Nur in der Schule. Chatrooms und Mails
kennen sie nicht. Worüber sollten sie auch schreiben? Über ihren trostlosen
Alltag? Über ihre Träume? Viele Fragen bleiben und nachdenkliche und traurige
Gesichter der deutschen Gäste nach dem Abschiednehmen. Charlotte, Hannah,
Manuel, Julian, Yannik und Jonathan werden diesen Tag nicht vergessen. - Weitere
Fotos unter "Bilder / Firm beim Fussball".
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